Lebensstrasse – Workshop

Ich freue mich auf den Workshop Anfang August mit Wilfried Schneider. Der Norddeutsche wird seine Arbeit zur Lebensstrasse vorstellen. Der Workshop wird am 7./8.8. in Zürich stattfinden: IKP Zürich Kanzleistraße 17,  8004 Zürich. Wer noch Interesse hat, findet vielleicht noch einen Platz. Die Anmeldung erfolgt über das IKP oder per Mail. Ein Infoblatt gibt es hier: Workshop ZÜRICH 2015.

 

Lebensstrasse legen
Lebensstrasse legen mit Wilfried Schneider

Die Arbeit mit der Lebensstrasse erlaubt eine durch Symbole repräsentierte Arbeit am Lebensweg und kann für verschiedene Fragen an das eigene Leben genutzt werden. Ein Einsatzgebiet ist das Verständnis der jetzigen Lebenskonstellation. Wie ist das eigentlich alles so geworden? Wie ist eigentlich meine Berufswahl verlaufen? Was hat mich in meinen Entscheidungen bestimmt? Ist das noch wichtig? – Manchmal geht uns im Leben der Bezug zur eigenen Biografie (teilweise) verloren und muss neu hergestellt werden.

Wilfried Schneider beschreibt seine Arbeit mit Symbolen auf seiner Webseite so: „Wo Sprache nicht ausreicht, beginnt die Arbeit mit Symbolen. Symbole der Hoffnung oder Es ist alles schon da. Du musst es nur finden. Alles beginnt mit den Fragen Was ist das Problem? Was soll anders sein? Wie soll es sein? Wie komme ich dorthin? Wer kann das in Lebenskrisen schon genau benennen? Damit verbundene Gefühle spüren, akzeptieren, ordnen? Das scheint oft schwer, unmöglich. Alle Interventionen und kreativen Medien sind in Situationen therapeutischer Arbeit entstanden, in denen Sprache nicht zur Klärung ausreichte. Sie sind Handwerkszeug, das der Klient im wörtlichen Sinne begreifen kann.“

Ich habe seine Arbeit durch eine Studentin von ihm in einem Kurzworkshop kennen gelernt. Und ich war sehr beeindruckt, wie einfache Gegenstände zu Symbolen für Kräfte, Stationen oder Ziele im eigenen Leben wurden. Das war beeindruckend. Hier konnte man ohne Überbau sehen, wie wir einen grossen Schatz von Weisheit und Kreativität mit uns tragen. Dieser kann, wenn die Sprache und das eigene Denken (scheinbar) versagen, durch Arbeitsmethoden, wie die von Schneider ans Tageslicht befördert werden.

Vielleicht gelingt es sogar, dass ich an diesem Workshop auf etwas stosse, das sich für mich bisher vor mir selbst verborgen hat. Ich bin gespannt.