Mantrayana

Der aktuelle Buddhismus beginnt in Nordindien und wächst aus dem Hinduismus heraus. Die Namen sind aber irreführend.  Denn es sind Sammelbegriffe für teils ganz unterschiedliche Traditionen und Praktiken. Vom Gautama Buddha wird gesagt, dass er wegen der Verschiedenheit der Menschen über 50’000 Arten gelehrt hat, „Buddhismus“ zu praktizieren und das heisst, das eigene Leiden zu beenden und am Ende des Leidens aller anderen Lebewesen mitzuwirken. Und das meint in erster Linie leben ohne zu leiden.

Im Mantrayana gibt es viele Praktiken und Mantren, die Leiden verringern oder ein Leben ohne Leiden erfahrbar machen. So ist es eine bekannte Erfahrung, dass man in den meisten Fällen nicht zugleich singen und sich ärgern kann. Beim Singen bestimmter Lieder oder Mantren kann man sogar Freude oder Glück erleben.

Mantrayana bedeutet aber nicht nur die Vermeidung von Ärger oder sich ins Glück zu singen, sondern vor allem die Transformation zum Beispiel von Ärger und der Ursache von Ärger. Und damit das Bilden der Gewohnheit das Destruktive am Ärger zu verwandeln oder zumindest zu neutralisieren. Damit wird die Erkenntnis, um was es im jeweiligen Ärgern wirklich geht, erst möglich.

Padmasambhava Guru Rinpoche mantra - Om Ah Hum Vajra Guru Padma Siddhi Hum_135301